von Sylvia Schuehrer |
Hier gehts zur F II - VERSION |
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Vorwort |
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Im Folgenden erkläre ich Salsa-Begriffe und aber auch nützliche allgemeine Tanzbegriffe. (Uebersicht unter INDEX) Natuerlich faellt mir immer wieder etwas ein, das ich vergessen habe. Daher aktualisiere ich dieses Lexikon ständig. Vermisst Du einen Begriff? Dann wuerde ich mich ueber eine mail freuen. (Siehe Kontakt) |
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Allgemeine Begriffe |
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| AnspannungAbspannung |
siehe TensionRelaxation |
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Beat
. Schlag |
Taktschlag
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| Ball |
Ballen
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| Basico |
Grundschritt
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| Basics |
Grundlagen oder Grundschritte
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| Centering |
Die Faehigkeit die eigene Koerpermitte zu halten; sich um dieses Zentrum zu bewegen.
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| ContractionRelease |
Zusammenziehen und wiederloslassen/freilassen
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| Cheironomie |
Im alten Aegypten wurde die Cheironomie (Leitung durch Handbewegung) entwickelt.
Cheronomiker leiteten sowohl die Musiker als auch die Taenzer. Die alten Griechen ubernahmen dies von den Aegyptern. Heute ist die Cheironomie vor allem im pädagogischen Bereich ueblich. Schon rhythmisches Klatschen kann als Cheronomie bezeichnet werden, wird es tanz- oder musikleitend eingesetzt. |
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| Choreologie |
griech.: Wissenschaft vom Tanz
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| Dansomanie |
frz.: Tanzsucht
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| Drop |
Fall/-figur
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Footwork
. Pasitos |
Fußarbeit. Schrittvariationen, die effektvoll solo oder als Shine getanzt werden koennen.
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| Handthrows |
(Handwuerfe). Herr wirft Hand der Dame hoch (+ vor/zurueck/zur Seite).
Effektvolle Weise in eine andere Handhaltung/Armstellung zu gelangen. |
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| Heel |
Ferse
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| Hip |
Huefte
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| Head |
Kopf
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| Isolation |
die einzelnen Koerperteile bewegen sich unabhaengig voneinander, jedes bildet ihr eigenes Zentrum. Polyzentrik! Im afrikan.Tanz ueblich, nicht so beim europaeischen, bei dem der tanzende Koerper sich als geschlossene Einheit bewegt.
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| Kinetographie |
Tanzschrift. Es gibt viele Unterschiedliche. Die meisten versuchten, Technik und Audruck einer Tanzbewegung in Relation zu anderen Taenzern, zur Zeit, zum Raum... festzuhalten. Bekannteste: Laban-Notation.
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| Labanotation |
Von Laban entwickelte Tanzschrift. Bekannteste Tanzschrift. Laban stellt Tanz schriftlich dar, indem er den Körperteilen, Richtungen, Zeiteinheiten und einigen anderen Kriterien wie Mimik oder Art der Atmung Symbole zuordnet und diese miteinander verknüpft. Siehe auch Kinetogtraphie .
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| Locomotion |
Koerperfortbewegung, progressive Bewegung
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| Motion |
Stationaere Bewegung
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| Pose |
bewegungslos durchgehaltene Körperstellung als Ruhepunkt oder Akzentuierung.
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| Praeparation |
Vorbereitungsstellung als Kraft- oder Energiekonzentration für eine folgende Bewegung.
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| Salsa |
(Sosse). Bezeichnung/Ueberbegriff fuer eine Vielzahl versch. Musikstile und Tanzstile bzw. Taenze, die groesstenteils in Lateinamerika durch die Vermischung verschiedener Kulturen endstanden sind. Siehe auch Was ist Salsa? |
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| Naturel |
Rechtsherum
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| Reverse |
Linksherum
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| Relevé |
frz.: relever (aufrichten). Sich erheben vom flachen Fuss auf den Ballen oder die Spitze. Salsa: dient der Positionierung der Dame für einige Fallfiguren
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| Lead |
Fuehren
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| Linedance |
Tanzchoreographie, bei der eine Gruppe von Taenzern in einer/mehreren Reihe(n) synchron tanzt
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| Follow |
(Folgen). Sich fuehrenlassen.
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| OpenBreak |
Das Auflösen der geschlossenen Tanzhaltung.
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| Pelvis |
Becken
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| Pivot |
Drehachse
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| Polyzentrik |
siehe Isolation |
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Shadow
. Schatten |
Partner tanzen synchron. Einer im Ruecken des Anderen
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| Shine |
(Glanz). Footwork /Pasitos die im Paartanz getanzt werden.
Entweder synchron nebeneinander/voreinander (hierbei muß einer der Partner, vorzugsweise der Herr, vorher und nachher einen change machen), oder einander gegenueber (zeitlich versetzt). |
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| TensionRelaxation |
An- und (Ab-)Endspannung.
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| Schreitbein |
Das Bein, das gar nicht oder nur gering belastet ist.
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| Standbein |
Das belastete Bein (traegt das Koerpergewicht).
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| Quick |
Schnell
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| Slow |
Langsam
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| Shoulder |
Schulter
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| Toe |
Zehe
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| Turn |
Drehung
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Double
. Doble |
Doppelt
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| Triple |
Dreifach
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| Reply |
(Erwiderung). Bekannt in der Salsa als Wiederholung der Schrittkombination des letzten Taktes oder der letzten Takte (Zaehlweise ) in die entgegengesetzte Richtung und dann nocheinmal in die ursprüngliche Richtung.
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MerengueHueftaktion
. MerengueHipaction |
Bei den sogenannten "Lateintaenzen" des Welttanzprogramms (WTP) Rumba, ChaChaCha, Jive ( ich spreche hier nicht von Rumba und ChaChaCha in ihrer autentischen folkloristischen Form!) wird nach den Regeln des Turniertanzes beim belasteten Bein das Knie extrem durchggedrückt, so daß sich automatisch die Huefte der gleichen Körperhaelfte zur Seite schiebt. Sehr schoen bei den sog. "Rumbawalks" zu sehen.
Nicht so bei Salsa und Merengue !!!! Hier wird die Hüfte nicht gleichzeitig mit dem agierenden Bein, sondern verzögert nachziehend verschoben. Man erreicht diese sog. Merengue-Hueftaktion, indem man das Bein, das man zuletzt abgesetzt hat, erst beim nächsten Step durchdrückt (also gleichzeitg mit dem Abheben des anderen Beins/des Schreitbeines . | ||||
Spezifische Fuss-, Beinbewegungen |
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| Step |
Schritt in Richtung vor, rueck, seit, kreuz, Platz (auf der Stelle) oder Schluß (schließen) / fore, back, side, cross , place, close.
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CrossOver
. Vorderkreuzen |
Vorne überkreuzender Schritt. Orientierung Fuß und Körper unverändert! Bei mehrfachen CrossOvers kann das jeweilige Standbein bei Belastung um ca 90 Grad auf dem Fuß drehen, wodurch ein Hiptwist entsteht. Die Fußspitze des Schreitbeins zeigt jedoch immer in die Ausgangsrichtung (anders als bei den Ochos !).
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CrossBehind
. Hinterkreuzen |
Hinterkreuzender Schritt
Orientierung Fuß und Körper unverändert! Mehrfach mit Hiptwist (s. CrossOver ) schwierig. |
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| Hook |
(Haken). Die Füsse schliessen einen Winkel kleiner-gleich 90 Grad ein. In der Salsa bekannteste Form: Schreitbein wird abgewinkelt hinterkreuzt, wobei die Fußspitze an die Ferse des anderen Fusses gesetzt wird. (s. auch HookTurn )
Oder: bstimmte Handhaltung beim Paartanz, bei der die Haende der Partner wie Haken ineinandergreifen (ermoeglicht eine bestimmte Fuehrungstechnik). |
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| LegHook |
Tanzschritt wie Hook aber mit Beinkreis/Ronde
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| Tap |
Unbelasteter Schritt
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| BallTap |
Fuß wird ohne / mit wenig Belastung auf Ballen aufgesetzt.
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| HeelTap |
Fuß wird ohne / mit wenig Belastung auf Ferse aufgesetzt.
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| Tip |
Fuß wird ohne / mit wenig Belastung auf Fußspitze aufgesetzt.
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| Point |
Mit gestrecktem Bein und gestreckter Fußspitze auf Boden zeigen (Mit oder ohne Bodenkontakt).
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| Touch |
(Beruehrung). Wie Tap aber kurzzeitig mit Teilgewicht, z.B. um sich für eine Drehung abzustoßen.
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| Kick |
Knie des Schreitbeins anheben, Unterschenkel zum Kick vorwaerts bewegen.
Bei den meisten Taenzen (Salsa!) zeigt die Fussspitze dabei zum Boden. |
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| Change |
Wechsel. Meist Belastungswechsel von einem Fuß auf den anderen.
Die bei "Ballroom -Lateintänzen" sog. "Promenade" ist ebenfalls ein Check. |
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| PressLine |
Nach Vorwaertsschritt wird Gewicht so verteilt, daß das hintere Bein gestreckt, das vordere gebeugt ist.
Das Vordere steht mit Teilgewicht auf dem Ballen. |
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| SpanishLine |
Vorwaertsschritt mit Absetzen des gebeugten Beins auf der unbelasteten Fußspitze.
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| Apell |
Aufstampfen des Schreitbeins mit dem ganzen Fuss mit Gewichtsübernahme. (Vor allem im "Paso Doble")
Salsa: kommt z.B. als Element "Pisa" in der Rueda vor; oft in Funktion eines Apells an die Synchronitaet der Gruppe. |
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| Slip |
(Gleiter). Schleifendes Zurückziehen des Schreitbeines .
Salsa: Kommt in den Basics des Son sehr viel vor; auch bekannt in der MediaCajita . |
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| Skide |
Vor- oder Seitwaertsgleiten des Schreitbeins .
Salsa: Kommt z.B. in den Basics des Son sehr viel vor. |
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| Hop |
Absprung und Landung auf dem gleichem Fuß.
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| Jump |
Absprung und Landung mit beiden Fuessen gleichzeitig.
Oder: Absprung auf einem, Landung auf beiden Fuessen gleichzeitig. |
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| Flick |
(Schlag). Knie von Schreitbein wird angehoben und mit Fuss wird explosiv nach vorne, nach hinten oder zur Seite gekickt.
(In der Salsa nennen Manche auch folgende Abwandlung Flic: Schreitbein explosiv nach hinten setzen, das andere Bein sofort danach als Point absetzen. Timing: meist "und-eins" oder "und-fünf" ( Zaehlweise ) . Also synkopisch.) | ||||
Spezifische Koerperbewegungen |
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| Twist |
(Verdrehung). Verdrehung zweier Körperteile in entgegengesetzter Richung.
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| HipTwist |
Bekannteste Form des Twist .
Verdrehung der Huefte gegen den Oberkoerper. |
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| ContraryBodyMovement | Die dem Schreitbein entgegengesetzte Koeperseite dreht sich in Richtung des Schreitbeins. | ||||
Schrittkombinationen (ohne Drehungen) |
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| Casino |
siehe Fallaway
Ansonsten: Bezeichnung fuer cubanischen Salsa-Tanzstil. |
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| Check |
Einhalt einer Tanzbewegung in einer Richtung und Weitertanzen in eine andere Richtung.
Bekanntes Teilelement vieler Salsafiguren (Herr führt Dame in einen Check). Die bei "Ballroom -Lateintänzen" sog. "Promenade" ist ebenfalls ein Check. |
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CrossBodyLead
. CBL |
Bestimmte Schrittkombination, bei der der Herr die Dame in 2 Takten gerade an sich vorbeiführt. es gibt viele Varianten des CBL. Auch der Fan (aus dem WTP) ist eine. Meist wechseln dabei beide die Orientierung um 180 Grad.
Auf dicht gedrängten Tanzflächen hat der CBL oft die Funktion, die Dame in eine bequemere/sicherere Position bringen (fuer sie oder fuer ihn sicherer?), wie beim Zur-Tuer-hereinbitten. Ansonsten als Teilelement von Figuren verwendet. |
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| Fan |
Figur ueber 2 Takte. Die Dame beschreibt mit ihren Schritten ein auf dem Kopf stehendes "L", wobei der Herr auf Höhe der Ecke steht und stehenbleibt. Sie dreht am Ende 180 Grad nach links; er dreht nicht.
In der Salsa wird eine komplexere Variante getanzt: Die Dame beschreibt zusätzlich mit ihren Schritten einen "Links-Kringel" in der Ecke, bevor sie nach links am Herrn vorne vorbeigeht. Leading der Salsa-Variante: Der Herr dreht die Dame ins Koerbchen (rechts neben sich) ein und führt sie links an sich vorbei wieder raus. Er führt die Dame am Ende in eine 180-Grad-Drehung und dreht selbst um 90 Grad nach links. |
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| Fallaway |
Gleichzeitige V-foermige Oeffnung der normalen Gegenueberstellung mit Step back . Dame steht rechts des Herr.
Gegen-Fallaway: Dame steht links des Herrn. (Salsa: Manche nennen den Fallaway Casino , Basico 2, geöffneter Schritt, geöffneter BackBasic...) |
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| Promennade |
Und Gegen-Promenade. Siehe Fallaway und Gegen-Fallaway, aber mit Step fore.
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LockStep
. Kreuzschritt |
Folge von 3 Schritten in eine Richtung, bei der der Mittlere vor- oder hinterkreuzt wird.
Salsa: Kreuzschritt heisst hier auch die Schrittkombination back , crossover , close (oft noch mit zusaetzlichem Tap nach dem close). |
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Karree
.. Box Cajita |
(Schaechtelchen) 6 Schritte in quadratischer Anordnung
(Vor-seit-schließen-rueck-seit-schließen). Abwandlungen: z.B. unterschiedliche MediaCajitas |
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| BatucadaBox |
Partner umkreisen sich mit den Schritten der Box
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MediaCajita
.. HalfBox HalbeBox |
Die Fläche eines Quadrates laesst sich durch eine Diagonale auf ein Dreieck halbieren. Da es 2 versch. Diagonalen gibt, gibt es 4 mögliche "Halbe Boxen"/Dreiecke.
Vor allem folgende beide Dreiecke/Halbe Boxen werden getanzt: 1. Fore, place, close (siehe steps ), place, side, close, (bei Wiederholung den ersten step crossover anstatt fore (aber an dieselbe Stelle!)) 2. Fore, place, close (siehe steps ), crossbehind (Koerper dreht mit), diagonal fore (Fusspitze bleibt in vorheriger Orientierung), "close" wieder zur Hook-Position (beim close kann man slippen ). Bei Wiederhlg... (siehe unter 1.) Kommt man von dem rechten Winkel ab (verändert ihn zu einem stumpfen oder spitzen), werden viele weitere Varianten möglich. |
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| MediaCajitaConCanonazo |
(HalbeBoxMitKanonenschlag).
Wie MediaCajita-2. am Ende aber nicht einfach close, sondern: das Schreitbein zum close an das Standbein slippen und dieses damit explosiv zum point seitwaerts "wegschiessen". (Rhytmus: 1-2-3--5-6-und-7). Bei Wiederholung...( siehe unter MediaCajita-1.). Wird zumeist mit spitzem Winkel anstatt rechtem getanzt( siehe unter MediaCajita). |
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CajitaReply *
.. MediaCajitaReply * MediaCajitaConCanonazoReply * |
siehe MediaCajitaConCanonazo und reply
Den jeweils ersten Schritt dann ggf. vorder- oder hinterkreuzen. |
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Grapevine
. Weinrebe |
Seitwaertsbewegung mit 4 Schritten. Dabei einmal vorderkreuzen und einmal hinterkreuzen
Vor allem im Quickstep. Salsa: Vielfach wird die Schrittkombination side-cross-side-tap (step ) auch Grapevine genannt, obwohl es sich hierbei eigentlich um einen Kreuzschritt / Lockstep handelt, da ein Tap nicht als Schritt mitgezaehlt wird. |
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| Cucaracha |
(Kakalake/Kuechenschabe).
Seitschritt mit viel Gewicht, als ob man eine Kuechenschabe zertreten wuerde. Salsa: In Kombination side, place, close (Step ) Das eigentliche "Zertreten" erst auf den naechsten beat . Siehe Technik MerengueHueftaktion . Dabei wird dann das Knie durchgedrueckt. Die Huefte beschreibt dabei einen liegenden Kreis Richtung vorn aussen/entgegen dem Uhrzeigersinn; oder einen stehenden Kreis Richtung unten aussen. |
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| Ocho |
Acht. Ochos/Achten. Schritte, bei denen sich das Standbein bei Belastung um ca 180 Grad auf dem Fuß auswärts dreht (beim ersten Schritt nur ca 90 Grad). Der jeweils nächste Schritt ist im Bezug zum bereits gedrehten Standbein ein Schritt geradeaus (anders bei den CrossOvers !). Die Schultern bleiben immer in der Ausgangsorientierung, die Hüfte aber dreht mit. (Tango!). Zwei solche Schritte nacheinander beschreiben eine seitlich liegende Acht. (Dank an Tom Marx)
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SuzieQs
. Parallels |
Zickzack-Seitwärtsbewegung beider Füsse gleichzeitig; abwechselnd auf Ballen und Fersen.
Salsa: SuzieQ nennt man hier meist die Kombination CrossOver, place, place (Step ) mit gleichzeitigem HipTwist . | ||||
Drehungen/Schrittkombinationen mit Drehungen |
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ProgressiveDrehung*
. LocomotionTurn* |
Drehung mir Koerperfortbewegung
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StationaereDrehung*
. MotionTurn* |
Drehung am Platz/ ohne Koerperfortbewegung
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| Ronde |
Beinkreis mit dem Schreitbein mit oder ohne gleichzeitiger Drehung auf dem Standbein
(vor allem Tango) . Variante (in der Salsa bekannt): LegHook (Beinhaken). |
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| SpotTurn |
Platzdrehung. Solodrehung auf beiden Ballen nach links oder rechts.
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| SpinTurn |
Kreiseldrehung. Zwei-Schritt-Drehung auf einem Fuß, waehrend der andere seitlich gehalten und erst am Ziel belastet wird.
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| Swivel |
Teildrehung. Im Prinzip ein Teil- SpinTurn / oder besser ein angedeuteter Ocho .
Versch.Variationen (Naehere Beschreibung hole ich irgendwann nach). |
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PivotTurn
. Achsendrehung |
Ein-Schritt-Drehung auf einem Fuß,
waehrend der andere vor oder hinter dem Koerper unbelastet bleibt. |
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HeelTurn
. Fersendrehung |
Drehung auf einer oder beiden Fersen.
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| Pirouette |
Mehrfache Solodrehung auf einem Fuß.
Verbunden mit HeadSpotTurn |
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| HeadSpotTurn |
Mit dieser Technik werden Drehungen effektvoller und sicherer. Punkt fixieren (z.B. die Augen des Tanzpartners); waehrend der Drehung so lange wie möglich dort hinsehen; Kopf erst zum letztmöglichen Zeitpunkt wegdrehen und dann so schnell wie möglich wieder zum Fixpunkt sehen. Die Augen sind also laenger in Richtung Ausgangspunkt gerichtet als die Fuesse und schneller als diese am Zielpunkt.
Bei einer progressiven Drehung) empfiehlt es sich, sofort zum Ziel zu sehen und dieses für die folgenden Drehungen zu fixieren. |
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Curling
. Koerbchen |
Dame ist aufgrund Doppelhandhaltung in der Armbeuge des Herrn eingerollt.
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DoubleTurn
. Doppeldrehung |
Oft sind 2 Drehungen auf einem Takt! gemeint.
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TripleTurn
. Dreifachdrehung |
Oft sind 3 Drehungen auf einem Takt! gemeint
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CrossBodyTurn
.. CBTurn CBT |
CrossBodyLead mit Linksdrehung (in einfachster Form als InsideTurn ) für die Dame.
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CrossBodyDoubleTurn *
.. CBdoubleTurn * CBdT * |
CBL mit doppelter Linksdrehung fuer die Dame.
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CrossBodyTripleTurn *
.. CBtripleTurn * CBtT * |
CBL mit dreifacher Linksdrehung fuer die Dame.
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| Alemana |
siehe Rechtsdrehung |
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RightTurn
.. NaturalTurn RechtsDrehung |
Gemeint ist im allgemeinen eine einfache 3-Schritt-Rechtsdrehung am Platz, meist nach dem Muster step mit links, SpotTurn , SpinTurn (geht der erste Schritt mit links nach rechts zur Seite, spricht man von einer Alemana / Begriff aus der "Ballroom-Rumba").
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LeftTurn
.. ReverseTurn LinksDrehung |
In der Salsa ist oft eine einfache 6-Schritt-Linsksdrehung gemeint.
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| InsideTurn |
In Richtung des Partners drehen.
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| OutsideTurn |
Vom Partner weg drehen.
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ThreeStepTurn
.. 3StepTurn 3ST |
Zumeist ist eine rechtsdrehende Locomotion in drei Schritten gemeint.
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HookTurn
. HT |
Drehung mit einem Hook oder Leghook (1.Schritt). Meist eine 3-Schritt-Drehung.
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| LockTurn* | Drehung mit einem CrossBehind (1.Schritt). Meist eine 3-Schritt-Drehung. | ||||
Taenze (allgemein) |
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UnterteilungDerTaenze
. ZeitlicheEntwicklungDerTaenze |
Heute gibt es noch 3 Hauptgruppen von Taenzen: den Volkstanz , den Gesellschaftstanz und den Schautanz bzw. Buehnentanz.
Aus dem Volkstanz entwickelte sich der Hoefische Tanz und der Gesellschaftstanz. Aus diesem der klassischeTanz und weiter der ModerneTanz (ModernDance ). |
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| BallroomDance |
Gesellschaftstanz |
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Ballett
. KlassischerTanz |
aus den hoefischen Taenzen entstanden (ZeitlicheEntwicklungDerTaenze ). Wurde vor allem durch Ludwig XIV gefoerdert, der die erste Ballettakademie gruendete, selbst Ballett tanzte und dies auch von seinen Hoeflingen verlangte.
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| Chaconne |
afro-kuban.Tanz, vermutlich aus dem 16.Jh. Wurde wie die Sarabande wegen ihrer "obszoenen Beckenmotionen" von der Kirche und der Obrigkeit als "Bailes lascivos" verfolgt, verboten, bestraft.
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| Chica |
afro-kuban. Tanz aus dem 17/18.Jh.(?).
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| Fandango |
erotischer span. Werbetanz im 3/4 bzw. 6/8 Takt aus dem 18.Jh (?).(Casanova liebte ihn leidenschaftlich). Stammt von der afrokuban. "Chica" ab.
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| Flamenco |
bezeichnet Taenze und Musikstile der andalus. Zigeuner mit maurisch-arabischen Einflüssen.
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| Gesellschaftstanz |
engl. Ballroom Dance, Bez. für Tanz, der zumeist als Paartanz meist in grösseren Gesellschaften stattfindet. Dient in erster Linie der Unterhaltung der Teilnehmenden wird aber teilweise auch sportlich als Turniertanz ausgeuebt. Hier gibt es wiederum 2 Untergruppen: Die Standardtaenze (engl Stils) und die Lateinamerikanischen Taenze.
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| Habanera |
afrokuban.Tanz aus dem 19Jh.in langsamem 2/4 Takt, Urmutter des Tango ( eine meiner Quellen sagt das. Noch nicht weiter bestätigt!)
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Klopftanz
. Jig |
Bezeichnung für "akustische" Taenze, bei denen Laute mit den Fusssohlen erzeugt werden. Siehe auch Stepdance und Tapdance
Die Araber brachten eine Klopftanz nach Spanien. Daher später die Fussarbeit im Flamenco. Sowohl Spanier als auch Afrikaner brachten diese Tanzkultur wiederum nach Kuba, wo ein eigener Klopftanz mit Holzschuhen kreiert wurde. |
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| LindyHop |
afroamerikan. Jazztanz zu Swingmusik, 1927 im berühmten Savoy-Ballrrom in NewYork endstanden und nach Charles Lindbergh benannt, dem in diesem Jahr der erste Non-Stop-Trans-Atlantik-Flug gelang. Gehört zur gl. Familie wie Jitterbag, BoogieWoogie, Rock'n'Roll...
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ModernDance
. ModernerTanz |
in den USA als "antiballetistischer Tanz" entstanden. Verarbeitet universelle Menschheitsthemen. Der PostModernDance und Newdance beschaeftigt sich mit individuellen psychologischen Problemen (bekannt: Isadora Duncan, Martha Graham).
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| Sarabande |
afro-kuban.Tanz, vermutlich aus dem 16.Jh. Unter Strafe gestellt (siehe auch chaconne ), später zum Hoefischen Tanz umgewandelt, letztlich zum Showtanz.
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| Passacaglia |
span.: pasar una calle (durch eine Strasse gehen)/ in Sp, I, F(am Hofe Ludwig XIV) gespielt, musikal.verwandt mit der afrokuban. chaconne |
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Schautanz
.. Showdance Buehnentanz |
klass.Tanz / Ballett ; Revuetaenze...
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| span.Bolero |
siehe Bolero |
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Steptanz
. Stepdance |
Seit dem 19.Jh. gebraeuchliche Bezeichnung für die engl. Klopftaenze
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| Tango |
Tanz im 2/4 Takt. Gehoert heute in seiner europaeisierten Form zu den 5 Standard-Turniertaenzen (richtig gelesen! Er wird unlogischerweise im Turniertanz nicht zu den Lateinamerikanischen Taenzen gezaehlt). Der Ursprung des Tango liegt als Habanera in Kuba (vermutlich 18.Jh.). In seiner Urform wurde er mit blosser Handberührung getanzt. Später dann aber engumschlungen getanzt und vielfach weiterentwickelt (Tango-Milonga, Tango-Valse, Tango...) wurde er zu einem wesentlichen Bestandteil der argentinischen Kultur (Tango Argentino). Wie die Salsa wurde auch der Tango von unteren sozialen Bevoelkerungsschichten kreiert, getanzt und von den Oberen verpoent, spaeter aber von ihnen uebernommen.
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| Tanztheater |
Buehnentanz, der sich vom klass. Ballett vor allem durch seine bewusste Realitaetsnaehe abgrenzt und dadurch, das er Tanz und Schauspiel miteinander verbindet.(bekannt: Pina Bausch)
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| Tapdance |
vor 1800 in den USA entstandene Synthese der afrikan. und engl. und irischen Klopftaenze .
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| Yuka |
afrokuban. Werbetanz
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Turniertanz
. WTP |
zu den Turniertaenzen des WTP (Welttanzsportprogramm) zaehlen: Standardtaenze: LangsamerWalzer, WienerWalzer, Foxtrott bzw. Quickstep, SlowFox, Tango Lateinamerikanische Taenze: Rumba, ChaChaCha, Samba, Jive, PasoDoble (obwohl eigentlich spanisch) |
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| Twist |
Modetanz 1960-63 mit Verdrehung des Beckens gegen den Oberkoerper.
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Volkstanz
. Folkloretanz |
Traditionelle Taenze, die sich in den "unteren" Bevoelkerungsschichten entwickelten. Emanzipierten sich in Europa ab der Zeit der frz. Revolution Ende des 18.Jh. und wurden zur Basis der Gesellschaftstaenze und des Balletts. In Europa wird er zumeist nur mit Muehe vor dem Aussterben gerettet.
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| rituelle/religioeseKuban.Taenze |
In diesen Taenzen werden unter anderem die Orichas/Goetter der afrokuban. Religionen dargestellt. Orichas: Eleggua, Oggun, Ochosi, Osun, Ochun, Yemaya, Chango, Obbatala, Baba lu aye, Olofi.
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eigenstaendige SalsaTaenze / Ahnen der Salsa (die weiterhin anteilig in der populaeren Salsa vorkommen!) |
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Bolero
. RumbaBolero |
1-Lateinamerik. Tanz. Tempo wie in der europaeisierten Rumba; Sonderform: Filin - nur zum Zuhoeren. (2-Span.Tanz im gemaess. 3/4 Takt, bei dem der Taenzer sich selbst mit Gesang und Kastagnetten begleitet.) |
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| Mambo |
kuban. Tanz der primaer ohne Körperkontakt getanzt wird. Mit viel Beckenmotion mit gebeugten Knien getanzt (das gibt Muskeln!). Musik: Viele Blaeser.
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| Son |
kuban. Nationaltanz/Musik. Urvater der heutigen Salsa. Enger als die populaere Salsa getanzt. 2 Formen: Montuno - Laendliche Tanzart mit viel Oberkoerpermotion. Schritte schleifend. Urbano - staedtisch: eleganter. Er bleibt oft stehen, führt sie nur noch an sich vorbei, um sich herum.
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| Danzon |
Wie der Son kuban. Nationaltanz. Musik instrumental. Sehr elegant. Entwickelte sich aus dem gemeinsamen Promenieren. Viele Paseos. Keine Oberkoerpermotion (monozentrisch)! hat sich aus dem europaeischen Contratanz entwickelt. Faecher gehoert unbedingt dazu. Besonders die aelteren Kubaner lieben den Danzon.
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| Danzonete |
kuban. Tanz. Musik wie Son Montuno. Tanz wie Danzon, aber schneller und bewegungsreicher.
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| Conga |
afrokuban. Tanz (in Santiago de Cuba entstanden). 2 Formen: Oriente - koennen versch. Ritmos sein (z.B. der der Rumba, des Bolero, des Guaracho), hier aber mit gr. Percussionsgruppe von 15-20 P. gespielt und der Cornetta China (chines. Trompete). Getanzt wird mit viel Ron (Rum), religioesem Schmuck, viele zeremonielle Gesten/Handlungen dabei, viel nackte Haut. Okcidente - and. Ritmos, weniger afrikanisch.
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| CubanischeRumba |
nicht langsam, wie die Rumba in Europa, die eher Bolero heissen koennte, sondern sehr schnell, mit viel afrikan. Percussion. Wird mit viel Bodymovement getanzt.
Formen: Yambu - Ein Werbungstanz bei dem eine junge Frau einem alten Mann, der am Stock geht, immer wieder entwischt. Ruhiger als die and. Formen.; Columbia - Improvisation eines maennl. Taenzers. Er tanzt um eine Flasche Ron, darf sie nicht umstossen, sonst muss er eine Neue bezahlen. Oder er tanzt mit verbundenen Augen und mit 2 gr. Messern. Guaguanco - besonders schnelle Variante. |
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| Cumbia |
Werbungstanz primaer aus Columbien. Entstanden als afrikan. Sklaven sich um indian. Frauen bemuehten. Die Mädchen bewegen dazu mit grossen Gesten effektvoll ihre langen, weiten Roecke. "Ein- und ausladend". Da entsprechende Roecke heute kaum noch getragen werden, werden die Bewegungen meist mit den leeren Haenden nachgeahmt.
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| Folklon Campesino |
Ländl. kuban. Tanz bei dem 2 unterschiedl. gekleidete Tanzgruppen miteinander wetteifern. Die Schritte sind teilweise vom Chachacha beeinflusst.
Es gibt 5 versch. Formen, die alle unterschiedl. Geschichten erzaehlen: la caringa, la garilan, el papalote, cumbantonio, Guajira. Beide Gruppen tanzen sowohl Improvisationen als auch Choreographien. |
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| Folklon Cubano |
religioese Taenze, bei denenn Kontakt mit den Orichas/Goettern aufgenommen wird. Formen: Palo, Abaqua, Bodu, Tajone, Tumba francesa, AfroMerengue, Carabali.
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| Guaracha |
Aehnlich Conga, aber schneller. Hier gibt es Schritte ohne Koerperkontakt als auch ein mehr als enges Tanzen. Er steht in ihrem Rücken, beide machen sehr synchrone Beckenbewegungen, gehen gemeinsam vorwaerts, rueckwaerts.
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| Merengue |
Nationaltanz von Haiti und der Dominikanischen Republik. 2/4 - Takt. Man kann viele Figuren von DiscoFox und Salsa in den Merengue uebertragen und umgekehrt.Fuer manche ein leichterer Einstieg in die Lateinamerikanischen Taenze, weil der Rhytmus einfacher ist. Alle Schritte sind (zeitlich) gleich lang.
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| Mozambique |
kuban. Tanz ohne Koerperkontakt mit twistenden Fussbewegungen.
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| Vallenato |
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| Pilon |
kuban. Tanz ohne Koerperkontakt, der in seinen Bewegungen das Kaffebohnenmahlen mit gr. Holzstampfern nachahmt.
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| Bachata |
wie bei der Merengue streiten sich auch hier Haiti und die Domenikanische Republik. um die Urheberschaft. 3 Steps, ein "bremsender" Tap, 3 Steps, ein br.Tap... Wird sehr gelassen getanzt.
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| ChaChaCha |
entstand als langsamere Variante des schnellen Mambo, den Viele (vor Allem Europaer) nicht tanzen konnten. Der jeweils 4. Taktschlag eines Taktes wurde geteilt, wodurch sich folgender Rhytmus ergibt (jeweils 2 Takte von 1-8 durchgezaehlt: 1-2-3-4-und-5-6-7-8-und-1...Die Geaeusche, die die Taenzer dabei mit ihren Schuhen machten, gaben dem Tanz seinen Namen. (1)-2-3-cha-cha-cha-6-7-cha-cha-cha-2-3-cha... (Chachacha wird also auf die "2" getanzt)
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| Rueda |
(Rad). Keine spezielle Musik! Bezeichnung fuer Salsa-Gruppentanz, bei dem mehrere Paare in kreisfoermiger Anordnung synchron angesagte Figuren tanzen; mit fliegendem Partnerwechsel.
Entstehung in Cuba; daher zumeist "Rueda de Casino " genannt. Die Figuren sind teilweise stark choreographiert und nicht fuehrbar. Urspruenglich endstand die Rueda aus dem europaeischen Contratanz und seiner Quadrillentanzform. In Nordamerika ist aus den gleichen Wurzeln der CountryDance entstanden. | ||||
SalsaTanzstile |
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Hinweis: |
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| Zaehlweise | |||||
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Allgemeine Zaehlweise: Zwei (4/4-)Takte werden durchgezaehlt: 1-2-3-4--5-6-7-8 !!!
Allgemeiner Rhythmus: quick , quick, slow - quick , quick, slow Beim Zaehlen kann daher prinzipiell ein Schlag pro Takt ausgelassen werden. Für gewoehnlich: 123-567- Mehr dazu kannst du nachlesen, wenn du ganz nach unten scrollst. |
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CasinoStyle
... CubanStyle EstiloCubano C.Style |
Teilweise mit Tap auf 4 und 8 (Zaehlweise ) getanzt. Es wird viel promeniert. Hier sieht man noch stärker den Einfluss der frz. Salontaenze (siehe Was ist Salsa? ) (1-2-3-(4)-5-6-7-(8)). Herr: linksVor, RechtsPlatz, linksSchliessen, Pause, rechtsRück, LinksPlatz, rechtsSchliessen, Pause. Dame spiegelverkehrt dazu.
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PuertoRicanStyle
. P.R.Style |
auf die 2 getanzt, mit Pause auf der 1 (2-3-4--6-7-8--).Herr: linksVor, RechtsPlatz, linksSchliessen, Pause, rechtsRück, LinksPlatz, rechtsSchliessen, Pause. Dame spiegelverkehrt dazu.
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LosAngelesStyle
. L.A Style |
auf die 1 getanzt, mit Pause auf der 4 (1-2-3--5-6-7--).Herr: linksVor, RechtsPlatz, linksSchliessen, Pause, rechtsRück, LinksPlatz, rechtsSchliessen, Pause. Dame spiegelverkehrt dazu.
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NewYorkStyle
. N.Y.Style |
auf die 2 getanzt mit Pause auf der 1, raumgreifender getanzt, auf den jeweils 3. Schritt in einem Takt wirden nicht geschlossen, sondern am anderen Fuss vorbeigefuehrt (2-3-4--6-7-8--). Herr: RechtsVor, linksVor, RechtsPlatz, linksSchliessen, Pause, rechtsRück, LinksPlatz, rechtsSchliessen, Pause. Dame spiegelverkehrt dazu.
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EddieTorresMamboStyle
. E.T.M.Style |
auf die 2 getanzt, ohne Pause!, ein echtes "slow" anstatt der Pause. Also 2-3-über die 4 hinweg-auf 1 erst absetzen-5-6...Wie im NewYorkStyle nicht schließen.(2-3-vierfünf-6-7-achteins). Herr: RechtsVor, linksVor, RechtsPlatz, linksSchlieeeeeeeeessen, rechtsRück, LinksPlatz, rechtsSchlieeeeeeeeessen. Dame spiegelverkehrt dazu.
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CuracaoStyle
.. EstiloCuracao CCStyle |
siehe CubanStyle , nur spiegelverkehrt. Herr beginnt also rechts rückwärts.
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Quellen: |
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Begriffe:
- eigene, internationale Erfahrung mit Salsa-Lehrern und Salsa-Szenen - "Perfekt Tanzen" / Lidmila / Perlen-Reihe - "Kleines Woerterbuch des Tanzes" / Koegler / Reclam - "Dance Workshop" / Cohan / Ravensburger - Videoreihe "dancing" / ZDF - versch. cuban. Tanzpaedagogen. - eigene Namensgebungen, sofern scheinbar noch keine Namen existierten Zugehoerige Erklaerungen: - von Sylvia - in Anlehnung an Begriffserklaerungen in "Perfekt Tanzen", in "Kleines Woerterbuch des Tanzes" "Dance Workshop" und "dancing" (s. unter "Quellen der Begriffe") - "Tanz" / Dahms / Bärenreiter Metzler - Betr. "Ochos": In Anlehnung an Definition von Thomas Marx, Lehrer für Tango Argentino an der VHS Aachen. - Betr. "Cumbia": In Ablehnung an Erklaerungen von Henry Guzman - Betr. die meisten kuban. Taenze: In Anlehnung an Erklaerungen von cuban. Tanzpaedagogen. |
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| Hier Näheres zur Zaehlweise: | |||||
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Warum muss man beim Salsatanzen ueberhaupt zaehlen? -muss man nicht und soll man beim Tanzen auch gar nicht. Aber wenn man Bewegungen fuer sich selbst oder fuer Andere wiedergeben oder kommentieren moechte (als Lehrer muss ich das im Unterricht natuerlich), ist es sehr nützlich. Zahlen dienen als Symbole. Hier beschreiben sie die Relation der Bewegung zur Zeit. Kurz und fuer jeden klar verstaendlich. Warum braucht man eine einheitliche Zaehlweise? -Wie koennten sich die Musiker ueber ihr Spiel unterhalten, wenn jeder nur seine eigenen Toene/Noten durchzaehlt anstatt der Grundschlaege? Diese Orientierung ist für alle wichtig, alle nehmen Bezug auf sie. So wie z.B. die Himmelsrichtungen für jeden immer gleich sind. Wieviele Verwirrungen gibt es alleine schon, wenn man "rechts" oder "links" sagt, weil das aus jedermans Perspektive woanders ist. Die Benennung der 8 Beats mit jeweils einer ganz bestimmten Zahl ist statisch und für alle Instrumente bindend. Und was fuer die Musiker gilt, gilt auch fuer den Taenzer, der aehnlich einem Musiker agiert: Mal wie ein Percussioninstrument, mal wie ein begleitendes, mal wie ein Soloinstrument... Wieso gerade 8? -In einem 4/4 Takt (und der liegt der Salsa zugrunde) sind es nun einmal 4 Grundschlaege pro Takt. Alle in gleichlangem Abstand. Daraus ergibt sich immerhin schon, dass eine sinnvolle Zaehlweise diese 4 Schlaege oder ein Vielfaches von 4 Schlaegen benennen muss. Also: 4 oder 8 oder 12 oder...! -Das Holzschlaginstrument "Clave" (dt: Schluessel) ist der rhythmische Schluessel zur Salsa. Der Rhythmus, den sie schlaegt, erstreckt sich ueber 2 Takte und beginnt dann erst wieder von vorne. Sie schlaegt auf 1-und(zwischen2und3)-4--6-7 oder aber 2-3--5-und(zw.6und7)-8 . Aehnliches koennte man auch anhand anderer Instrumente belegen. Auch für Melodiefolgen oder Tanzfiguren gilt die prinzipielle Grundlage der 2-Takt-Einheiten. Auch der Salsa-Grundschritt und seine Variationen umfasst ja immer 2 Takte mit jeweils unterschiedlichen Schritten und nicht nur einen! Bei komplexerem Tanzen entfaellt auch die Wiederholung alle 2 Takte, aber der Herr beginnt doch prinzipiell weiterhin alle 2 Takte wieder mit seinem linken Fuss und die Dame mit ihrem rechten. 1234-1234-... ist also genauso ausgeschlossen wie 123-123..., 123-456-... o.Ä. Also: 8! - Wenn man zum Beispiel Off-Beat/auf die"2" tanzt ist die Zaehlweise bis 8 (hier dann womoeglich 2-3-4--6-7-8) ebenfalls zwingend, wenn man die festen! Benennungen der einzelnen Beats nicht ueber den Haufen werfen will. Also: 8! -Gewöhnlich befindet sich pro Takt durch den meist üblichen Tanzrhythmus quick , quick, slow auf einem der Schlaege eine Pause. Oft zaehlt man diese Pause nicht mit, woraus sich beispielsweise die Zaehlweise 1-2-3--5-6-7 ergibt. In Notenwerten: Pro Takt 3 Viertel und 1 Viertelpause (bei härterer/stakato Tanzweise) oder 2 Viertel und 1 Halbe (bei weicherer/fliessenderer Tanzweise). Natürlich gibt es noch eine Menge andere Möglichkeiten, einen 4-Viertel-Takt zu füllen. Schier unendlich Viele. Oft passiert eben doch etwas auf allen 8 beats . Oder sogar noch etwas (auf einem "und") zwischen den Beats. Der Experimentierfreude, der Ausdrucksfreude, den vielfaeltigen Entwicklungsmoeglichkeiten musikalischer und tänzerischer Dialoge sind hoechstens koerperliche Grenzen gesetzt. Eine Zaehlweise bis 6 (gepraegt durch die 6 Grundschritte pro 2 Takte) bedeutete eine enorme Einschraenkung, nicht nur in der Wiedergabemoeglichkeit der Bewegungen.
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